37 Fahrzeuge auf vorläufiger Starterliste für die 24H Kyalami 2027

Von /

Die 24H Kyalami feiern im Januar 2027 ihre Premiere im Kalender der 24H Series. Für das erste 24-Stunden-Rennen auf dem südafrikanischen Kurs hat Creventic eine vorläufige Teilnehmerliste mit 37 Fahrzeugen veröffentlicht. Dabei sind erneut alle fünf Klassen vertreten: GT3, 992, GTX, GT4 und TCE. Besonders die GT3-Kategorie verspricht mit 14 Fahrzeugen und sieben verschiedenen Herstellern ein abwechslungsreiches Teilnehmerfeld. Auch mehrere bekannte Teams aus der europäischen 24H Series sowie lokale Mannschaften aus Südafrika stehen auf der Liste.

GT3 – 14 Fahrzeuge von sieben Herstellern

In der GT3-Klasse sind aktuell 14 Fahrzeuge eingeschrieben. Porsche stellt mit vier Teams das größte Aufgebot. Herberth Motorsport, Car Collection Motorsport, Razoon – More Than Racing und Mühlner Motorsport bringen jeweils einen Porsche 911 GT3 R an den Start. Mercedes-AMG wird durch GetSpeed und Viper Niza Racing vertreten. Während GetSpeed in der vergangenen Saison mit zwei Fahrzeugen in der europäischen 24H Series antrat und den Meistertitel nur knapp verpasste, konnte Viper Niza Racing – zuvor unter dem Namen Viper 65 Racing Team bekannt – mit einem vierten Platz in der Gesamtwertung überzeugen.

Comtoyou Racing bringt einen Aston Martin Vantage GT3 Evo nach Südafrika. Das Team aus Belgien war zuletzt beim 12-Stunden-Rennen von Spa-Francorchamps in der 24H Series vertreten. Ferrari ist mit einem 296 GT3 Evo von Baron Motorsport vertreten. Das österreichische Team ist unter anderem aus dem International GT Open und der Ferrari Challenge Europe bekannt.

Auch Audi ist mit drei Fahrzeugen vertreten. Neben dem Saintéloc Junior Team, das nach dem Gewinn der europäischen 24H-Series nach Kyalami zurückkehrt, stehen MJR Motorsport und Continental Racing by Simpson Motorsport auf der Teilnehmerliste. MJR Motorsport plant dabei ein Doppelprogramm und wird zusätzlich in der 992-Klasse antreten.

Das südafrikanische Team Into Africa Racing bringt einen Lamborghini Huracán GT3 EVO2 an den Start. Die Mannschaft konnte bereits die vergangenen beiden Ausgaben des Kyalami 9 Hour für sich entscheiden. Ein weiterer Lamborghini kommt von ARC Bratislava, das mit der Startnummer 44 antritt. Das einzige BMW-Aufgebot stellt Century Motorsport mit einem BMW M4 GT3 Evo.

992 – Premiere für den Porsche 911 Cup 992.2

In der 992-Klasse stehen neun Fahrzeuge auf der vorläufigen Teilnehmerliste. Dabei wird erstmals in einem Creventic-Rennwochenende auch der neue Porsche 911 Cup der Generation 992.2 zugelassen. Red Camel-Jordans.nl, Mühlner Motorsport und GP Racing Team haben sich bereits für das neue Modell entschieden.

Die übrigen sechs Fahrzeuge werden weiterhin mit dem bisherigen Porsche 911 GT3 Cup der Generation 992.1 antreten. Seblajoux Racing plant dabei drei Fahrzeuge, darunter einen Einsatz unter dem Namen SHR ABSSA by Seblajoux Racing gemeinsam mit dem japanischen Team ABSSA Motorsport. Hinzu kommen jeweils ein Fahrzeug von Chazel Technologie Course und MJR Motorsport sowie ein zweiter Porsche von Mühlner Motorsport.

GTX, GT4 und TCE – 14 weitere Fahrzeuge

In den drei weiteren Klassen GTX, GT4 und TCE sind insgesamt 14 Fahrzeuge eingeschrieben. Die GTX-Klasse umfasst vier Fahrzeuge. Vortex V8 bringt zwei Vortex 2.0 an den Start und trifft dabei auf einen Lamborghini Huracán Super Trofeo EVO2 von Leipert Motorsport sowie einen Porsche 911 GT3 Cup von Speed Lover.

In der GT4-Klasse treten vier Fahrzeuge gegeneinander an. Circuit Toys setzt zwei Toyota GR Supra GT4 Evo2 ein, während Team Africa Le Mans mit zwei Ginetta G55 GT4 vertreten ist. Die TCE-Klasse wird von sechs Fahrzeugen komplettiert. Drei Porsche 718 Cayman GT4 Clubsport der Generation 982 kommen von SRS Team Sorg Rennsport und asBest Racing. Letzteres Team setzt zusätzlich einen Cupra TCR DSG in der TCE-TCX-Kategorie ein. CWS Engineering ergänzt das Feld mit zwei Ginetta unterschiedlicher Generationen, einer G55 und einer G56.

Die vorläufige Teilnehmerliste umfasst damit insgesamt 37 Fahrzeuge. Da die Einschreibungen noch geöffnet sind, kann sich das Starterfeld bis zum Saisonauftakt im Januar 2027 noch verändern.