Algarve Pro Racing verschiebt geplantes Hypercar-Programm in der Asian Le Mans Series

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Algarve Pro Racing wird in der kommenden Saison der Asian Le Mans Series beziehungsweise Winter Le Mans Series zunächst nicht mit dem geplanten Hypercar-Programm antreten. Das portugiesische Team hatte ursprünglich geplant, im Winter bis zu zwei Porsche 963 einzusetzen. Laut Teamchef Stewart Cox fiel die Entscheidung aus Sicherheitsgründen. Nachdem die Meisterschaft von Asien und dem Nahen Osten nach Europa verlegt wurde, sieht Algarve Pro Racing insbesondere die Kombination aus begrenzten Testmöglichkeiten und den erwarteten kälteren Bedingungen als Herausforderung.

Dabei spielt vor allem die Reifentemperatur eine wichtige Rolle. Da die Fahrzeuge mit Bronze-Fahrern besetzt werden müssen und die Reifen nach dem Entfernen der Heizdecken bereits in der Startaufstellung an Temperatur verlieren können, erwartet das Team bei Außentemperaturen von teilweise nur 10 bis 15 Grad Celsius zusätzliche Risiken. Die Rennen auf dem Circuit Paul Ricard, in Jerez und in Portimão finden allesamt in der kälteren Jahreszeit statt. Algarve Pro Racing wird dennoch mit mehreren LMP2-Fahrzeugen an der Meisterschaft teilnehmen. Gleichzeitig richtet das Team den Blick bereits auf die Saison 2027/28. Sollte die Meisterschaft dann wieder nach Südostasien oder in den Nahen Osten zurückkehren, könnte das Hypercar-Projekt erneut aufgenommen werden.

Cox erklärte zudem, dass er sich eine Verschiebung der Einführung der Hypercar-Klasse um eine Saison wünschen würde. Dadurch könnten die LMP2-Fahrzeuge weiterhin in ihrer vollständigen Spezifikation eingesetzt werden, anstatt auf das Low-Downforce-Aerodynamikpaket für Le Mans zurückzugreifen. Was jedoch bereits feststeht: Die Asian Le Mans Series beziehungsweise Winter Le Mans Series wird auch in dieser Saison live und mit deutschem Kommentar auf unserem YouTube-Kanal übertragen. Die Saison beginnt vom 13. bis 15. November in Südfrankreich auf dem Circuit Paul Ricard.