CHINA GT äußert sich erstmals zum schweren Unfall in Shanghai

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Nach den schweren Vorwürfen von FIST Team AAI und Yang Baijie hat sich nun, einen Tag nach dem schweren Unfall im ersten GT3-Rennen in Shanghai, auch die CHINA GT erstmals offiziell zu dem Vorfall geäußert. Die Stellungnahme wurde am Sonntagmorgen um 08:00 Uhr deutscher Zeit auf dem chinesischen Social-Media-Netzwerk Weibo veröffentlicht.

Darin geht das Organisationskomitee zunächst auf den Unfall vom 5. September ein. Während des GT3-Rennens war es zu einer Kollision gekommen, bei der ein Rennfahrzeug Feuer fing und Oliver Millroy verletzt wurde. Das Organisationskomitee bezeichnet den Vorfall als einen „unglücklichen Unfall, den weder das Organisationskomitee noch irgendjemand sonst sehen wollte“.

Gleichzeitig entschuldigt sich die CHINA GT für die Folgen des Unfalls und spricht den betroffenen Fahrern ihr Mitgefühl aus. Besonders Oliver Millroy sowie den weiteren in den Unfall verwickelten Fahrern wünsche man eine schnelle Genesung. Auch Loek Hartog wird in der Stellungnahme ausdrücklich erwähnt. Das Organisationskomitee bedankt sich bei dem Niederländer für seinen Einsatz und spricht ihm seinen „tiefsten Dank und Respekt“ aus. Hartog war nach dem Unfall als erster Fahrer an der Unfallstelle angekommen und hatte bei der Rettung von Millroy geholfen.

Organisatoren kündigen Untersuchung an

In Bezug auf die Kritik an den Rettungs- und Sicherheitsmaßnahmen erklärt die CHINA GT, dass die grundsätzliche operative Organisation der Veranstaltung nach einer ersten Überprüfung den nationalen Standards entsprochen habe. Gleichzeitig räumt das Organisationskomitee jedoch ein, dass es beim detaillierten Management und der Durchführung noch Verbesserungsbedarf gebe.

Nach der Veranstaltung soll deshalb eine umfassende Überprüfung und Untersuchung des Vorfalls durchgeführt werden. Dabei sollen sämtliche möglichen Schwachstellen in den Bereichen Organisation, Unterstützung, Notfallmaßnahmen, Rettung und medizinische Versorgung untersucht werden. Auf Grundlage dieser Untersuchung sollen anschließend umfassendere Lösungen entwickelt und umgesetzt werden.

Die Veranstalter kündigen außerdem an, aus dem Vorfall zu lernen und das Management in den genannten Bereichen weiter zu verbessern. Gleichzeitig soll sichergestellt werden, dass die beschlossenen Maßnahmen auch tatsächlich vollständig umgesetzt werden.

Eine konkrete Stellungnahme zu den von FIST Team AAI und Yang Baijie erhobenen Vorwürfen – etwa zur Dauer bis zum Eintreffen der Rettungskräfte oder zum Verhalten der Rennkommissare nach dem Unfall – enthält die Erklärung allerdings nicht.