Martin Kadlečík gewinnt TCR-Thriller mit Überholmanöver in der letzten Runde

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Martin Kadlečík hat das zweite Rennen der TCR Eastern Europe auf dem Slovakiaring nach einem dramatischen Finale gewonnen. Der Fahrer von Aditis Racing kämpfte sich nach seinem Ausfall im ersten Rennen zurück und überholte Spitzenreiter Adam Kout erst in der letzten Runde. Damit feierte Kadlečík einen wichtigen Sieg im Meisterschaftskampf.

TCR Eastern Europe

Petr Čížek im Cupra und Žarko Knego im Hyundai Elantra starteten aus der ersten Reihe. Dahinter gingen die beiden Hyundai-Janík-Motorsport-Piloten Jiří Zbožínek und Adam Kout ins Rennen. Kadlečík musste nach seinem Getriebedefekt aus Rennen 1 von Platz fünf starten.

Schon auf der langen Start-Ziel-Geraden kam es zu einem schweren Startunfall. Čížek zog nach rechts und drängte den schnell gestarteten Zbožínek in Richtung Knego. Im Dreikampf wurde Zbožínek zwischen den beiden Fahrzeugen eingeklemmt, drehte sich und schlug anschließend heftig in die Streckenbegrenzung ein. Čížek erhielt nach dem Rennen eine Fünf-Sekunden-Zeitstrafe, da er Zbožínek in Richtung Knego gedrängt hatte und dieser daraufhin heftig in die Mauer eingeschlagen war.

Noch vor dem Einsatz des Safety Cars hatte sich Kout an die Spitze gesetzt. Dahinter folgten Kadlečík, Čížek und Knego.

Die beschädigten Streckenbegrenzungen wurden schnell repariert, sodass das Rennen nach rund sieben Minuten wieder aufgenommen werden konnte. Kout erwischte den Restart perfekt und setzte sich sofort etwas von Kadlečík ab. Der Meisterschaftsführende konnte zunächst nicht mit dem Tempo des Hyundai-Piloten mithalten. Hinter dem Führungsduo kämpfte Knego um den letzten Podiumsplatz. Der Hyundai-Pilot setzte Čížek auf Rang drei unter Druck, kam jedoch nie nah genug heran, um einen ernsthaften Angriff zu starten.

An der Spitze blieb Kadlečík jedoch über die gesamte Renndistanz in Schlagdistanz. Der Audi-Pilot hielt den Rückstand auf Kout stets bei weniger als zwei Sekunden. In der Schlussphase eröffnete sich schließlich seine entscheidende Chance.

Verkehr vor Kout zwang den Hyundai-Piloten in der letzten Runde dazu, in einer schnellen Kurve den Ausgang etwas zu kompromittieren. Kadlečík nutzte die Gelegenheit, nahm mehr Geschwindigkeit mit auf den folgenden Abschnitt und setzte sich neben Kout. Anschließend bremste er sich in die enge Linkskurve hinein an seinem Konkurrenten vorbei und übernahm die Führung.

Kout kam dabei neben die Strecke und rutschte ins Kiesbett. Der Hyundai-Pilot konnte das Rennen jedoch fortsetzen und brachte seinen Hyundai Elantra auf dem zweiten Platz ins Ziel. Petr Čížek komplettierte das Podium auf Rang drei, während Žarko Knego Vierter wurde. Damit gelang Kadlečík nach seinem bitteren Ausfall im ersten Rennen die perfekte Antwort im Meisterschaftskampf.

Croation National Championship

Auch die Croation National Championship war erneut gemeinsam mit der TCR Eastern Europe am Start. Der Fokus lag dabei klar auf dem Kampf der TCR-Piloten, dennoch wurde auch in der nationalen Meisterschaft um Positionen gekämpft.

Beim Start verlor Ivica Marić im BMW E36 3.0 zunächst die Führung an Maro Franić im SEAT Leon 2.0 WTCC. Franić behauptete anschließend über weite Teile der Renndistanz die Spitzenposition. In den letzten Runden konnte Marić jedoch noch einmal aufschließen und den SEAT überholen. Damit sicherte sich der BMW-Pilot wie schon im ersten Rennen den Sieg in der Croation National Championship. Maro Franić belegte den zweiten Platz, während Gabriel Ivicek im SEAT Ibiza als Dritter ins Ziel kam. Die finalen Ergebnisse des zweiten Rennens findet ihr hier!

Rennen 1 verpasst? Hier kannst du dir die komplette Rennaction in voller Länge als Wiederholung anschauen! ⬇️

Titelentscheidung fällt am Hungaroring

Nach dem Rennwochenende auf dem Slovakiaring verabschiedet sich die TCR Eastern Europe für rund zwei Monate in die Pause. Vom 23. bis 25. Oktober steht auf dem Hungaroring in Ungarn das Saisonfinale 2026 auf dem Programm.

Dort entscheidet sich, ob Adam Kout oder Martin Kadlečík den Meistertitel gewinnen wird. Nach dem Wochenende auf dem Slovakiaring hat Kadlečík weiterhin die besseren und realistischeren Chancen auf den Titel. Das große Saisonfinale aus Ungarn gibt es natürlich wieder live und mit deutschem Kommentar auf unserem YouTube-Kanal!