Doppelsieg im Finale – Kean Nakamura-Berta ist FR Middle East Trophy Champion 2026

Veröffentlicht am 16. Februar 2026 um 19:00

Ein chaotisches, mehrfach umgestelltes Finale in Katar entschied die Formula Regional Middle East Trophy 2026. Der Brite Kean Nakamura-Berta krönte sich im letzten Rennen der Saison zum Champion. Nach einem Rennwochenende voller Ausfälle, Zeitplanänderungen, Trainingskürzungen und Rennabbrüchen behielt der Mumbai-Falcons-Pilot die Nerven und setzte sich im Titelkampf durch.

 

Bereits der Auftakt verlief ungewöhnlich: Am Mittwoch standen zwei Test-Sessions auf dem Programm, von denen die zweite abgesagt wurde. Das freie Training am Donnerstagmorgen wurde dafür um eine Stunde verlängert, in der Kabir Anurag die Bestzeit setzte. Das ursprünglich geplante Qualifying konnte jedoch nicht stattfinden, da der gesamte Donnerstag für die Formula Regional aufgrund von Motorproblemen gestrichen wurde. Erst am Freitagmorgen trafen neue Bauteile ein, wodurch kurzfristig ein weiteres 40-minütiges freies Training angesetzt werden konnte. In dieser Session bestimmten Jules Roussel und Reno Francot das Tempo.

Im anschließenden Qualifying 1 sicherte sich Nakamura-Berta mit einer späten Runde die Pole-Position für Rennen 1. Sebastian Wheldon qualifizierte sich auf Rang drei, während Titelrivale Rashid Al Dhaheri nicht über Platz fünf hinauskam.
Auch in Qualifying 2 war Nakamura-Berta nicht zu schlagen und holte sich die Pole für das spätere Saisonfinale. Al Dhaheri musste sich erneut geschlagen geben und startete nur von Position acht.

 

Der erste Lauf begann turbulent: Alex Powell und Al Dhaheri kamen schlecht vom Start weg. Sebastian Wheldon attackierte Nakamura-Berta in Kurve 1. Der Mumbai-Falcons-Pilot verteidigte sich jedoch konsequent. Kurz darauf sorgte ein heftiger Abflug vom deutschen Maxim Rehm für eine Safety-Car-Phase.

Nach dem Restart blieb das Feld über die gesamte Renndistanz erstaunlich stabil. Nakamura-Berta kontrollierte das Rennen an der Spitze und siegte souverän mit 1,827 Sekunden Vorsprung. Al Dhaheri wurde Siebter – sein Vorsprung in der Meisterschaft schrumpfte damit auf nur noch sieben Punkte. Offizielle Ergebnisse von Rennen 1

Rennen 1 verpasst? Hier kannst du dir die ganze Rennaction in voller Länge als Wiederholung anschauen ⬇️

Das letzte Rennen der Saison was ein Nachtrennen war, entwickelte sich erneut chaotisch. Nakamura-Berta setzte sich direkt ab, während hinter ihm harte Positionskämpfe zwischen Powell, Wheldon und Anurag entbrannten. Mehrere Zwischenfälle führten zunächst zur Safety-Car-Phase und anschließend zu roten Flaggen.

Nach dem Restart blieb Al Dhaheri auf Rang sieben hängen und konnte keinen Boden gutmachen. Nakamura-Berta kontrollierte das Tempo, ließ keine Angriffe zu und fuhr den entscheidenden Sieg ein, der ihm den Meistertitel sicherte.

Das Rennen endete mit weiteren Zwischenfällen: Artem Severiukhin musste sein Auto abstellen, Jules Roussel erhielt eine Strafe wegen eines defekten Motorteils, Jesse Carrasquedo Jr. wurde disqualifiziert. Ein drittes Rennen gab es wegen den engen Zeitplan nicht. Offizielle Ergebnisse von Rennen 2

Rennen 2 verpasst? Hier kannst du dir die ganze Rennaction in voller Länge als Wiederholung anschauen ⬇️

Kean Nakamura-Berta sicherte sich die Meisterschaft mit 12 Punkten Vorsprung vor Rashid Al Dhaheri. Der deutsche Maxim Rehm beendete die Saison in der Gesamtwertung auf Rang 19. Finaler Meisterschaftsstand 

Damit endet die Formula Regional Middle East Trophy 2026 – ein turbulentes, intensives und bis zuletzt offenes Championat, das mit Kean Nakamura-Berta einen verdienten Titelträger gefunden hat. Ein großer Dank gilt dem gesamten Top Speed Sports Events LS Limited Team sowie allen Zuschauern, die die FR Middle East Trophy 2026 bei uns verfolgt haben!

Foto: Top Speed Sports Events LS Limited

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