Die Porsche Sprint Challenge Iberia steht vor dem nächsten entscheidenden Wachstumsschritt. Aktuell befindet sich die Organisation in fortgeschrittenen Verhandlungen mit einer großen portugiesischen Mediengruppe, um für die Saison 2026 eine vollständige Live-Übertragung aller sechs Rennwochenenden zu sichern.
Die beteiligte Mediengruppe umfasst einige der reichweitenstärksten Fernsehsender Portugals. Damit würde die Porsche Sprint Challenge Iberia Millionen von Zuschauern erreichen und die Sichtbarkeit für Fahrer und Teams deutlich steigern. Zusätzlich soll die Berichterstattung auf die digitalen Plattformen sowie spezialisierte Motorsport-Formate der Gruppe ausgeweitet werden. Diese erweiterte Medienpräsenz soll zu größeren Starterfeldern und einem noch stärkeren sportlichen Niveau beitragen und zugleich den Mehrwert für Sponsoren und Partner erhöhen.
Die vierte PSCI-Saison umfasst sechs Events. Zwei Runden finden in Portugal statt, beide auf dem Autódromo do Estoril, der auch erneut das große Saisonfinale austrägt. Vier weitere Veranstaltungen werden in Spanien ausgetragen – in Monteblanco, Valencia, Jerez de la Frontera und Navarra. Mit der Bestätigung des Kalenders beginnen nun die Vorbereitungen für Rückkehrer ebenso wie für Neueinsteiger, die sich einer Meisterschaft anschließen wollen, in der dank der technischen Gleichheit des Porsche 911 GT3 Cup der Fokus klar auf fahrerischer Leistung und Rennumsetzung liegt.
Aus sportlicher Sicht bringt 2026 eine wichtige Neuerung: Die Freien Trainings werden von bislang 20 auf 30 Minuten verlängert und bieten Teams und Fahrern zusätzliche Streckenzeit. Das grundlegende Wochenendformat bleibt jedoch unverändert – mit zwei Qualifyings (je 15 Minuten), zwei Sprintrennen (20 Minuten + 1 Runde) sowie einem 50-minütigen Endurance-Rennen mit Fahrerwechsel pro Event.
José Monroy, PSCI-Serienmanager und Leiter von P21 Motorsport, betonte den aktuellen Aufschwung der Meisterschaft:
„2025 hat all unsere Erwartungen übertroffen, und unser Ziel ist es, 2026 noch stärker zu machen. In der vergangenen Saison boten wir internationale Livestreams, Übertragungen auf spezialisierten Motorsport-Sendern in Deutschland bei Motorsport Television Deutschland und Italien sowie eine Live-Übertragung des Grand Finals auf V+ und TVI, was für außergewöhnliche Sichtbarkeit für Fahrer und Sponsoren sorgte. Für die neue Saison befinden wir uns in weit fortgeschrittenen Gesprächen und hoffen, in Kürze eine vollständige Live-Übertragung der Meisterschaft im frei empfangbaren Fernsehen bekannt geben zu können.“
Zum sportlichen Konzept ergänzte er:
„Die Verlängerung des Freien Trainings auf 30 Minuten stärkt die Wettbewerbsplattform, während wir gleichzeitig an einem bewährten Wochenendformat festhalten. In diesem Jahr haben wir außerdem die Möglichkeit, den neuen Porsche 992.2 Cup-Rennwagen zu testen (aktuell nur im Einsatz im Supercup und im Porsche Carrera Cup North America) noch vor seiner weltweiten Einführung 2027. Parallel dazu wird das Porsche-Ignition-GT4-Series-Programm fortgeführt, das sich an Nachwuchsfahrer aus dem Kartsport, Gentleman-Driver und weniger erfahrene Piloten richtet, die gemeinsam, aber mit getrennten Wertungen antreten. Auch das Women-Academy-Programm, das 2025 ein großer Erfolg war, stößt weiterhin auf starkes Interesse von Fahrerinnen mit teils beachtlichem Rennsport-Hintergrund und dürfte weiter wachsen.“
Mit einer soliden sportlichen Basis, einem ausgewogenen iberischen Rennkalender und klaren Medienambitionen geht die Porsche Sprint Challenge Iberia 2026 entschlossen in eine Saison, die Wettbewerbsniveau und internationale Wahrnehmung auf ein neues Level heben soll.
Foto: Porsche Sprint Challenge Iberica
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