Die Radical Cup Europe gastiert an diesem Wochenende auf dem Nürburgring GP-Kurs. Für die internationale Markenpokalserie ist es die vierte Saisonveranstaltung 2026 und gleichzeitig das vorletzte Rennwochenende des Jahres. Auf einer der traditionsreichsten Rennstrecken Deutschlands werden erneut spannende Duelle in den verschiedenen Klassen erwartet. 14 Autos sind am Start.
Mit dem Nürburgring verbindet Radical Motorsport eine ganz besondere Geschichte. Vor allem die Nordschleife spielte für die britische Marke über viele Jahre eine wichtige Rolle. 2009 stellte Michael Vergers mit einem Radical SR8 LM den damaligen Rekord für straßenzugelassene Fahrzeuge auf der Nordschleife auf. Mit einer Zeit von 6:48 Minuten blieb seine Bestmarke zwölf Jahre lang unangetastet. Nun kehrt Radical auf den Grand-Prix-Kurs zurück.
Als Meisterschaftsführender reist der amtierende Radical Cup UK-Champion Marcus Littlewood an den Nürburgring. Der Brite liegt nach seinem erfolgreichen Wochenende in Paul Ricard mit 49 Punkten Vorsprung vor dem dänischen Duo Sebastian Schou und Morten Strømsted. Auf Rang drei folgt Erlend Juan Olsen, der bereits 17 Punkte Rückstand auf die Dänen hat.
In der Fangio-Klasse für Fahrer über 50 Jahre führt derzeit John Macleod die Gesamtwertung an. Da sein stärkster Konkurrent Andy Lowe am Nürburgring nicht antritt, könnte Macleod seinen Vorsprung weiter ausbauen. Allerdings lauert mit Jahid Fazal-Karim bereits der nächste Herausforderer.
Mit Paul Denning kehrt ein bekanntes Gesicht ins Starterfeld zurück. Der Brite musste die Veranstaltung in Paul Ricard aufgrund einer Terminüberschneidung auslassen. Im Hauptberuf leitet Denning das Yamaha-Werksteam in der Superbike-Weltmeisterschaft, richtet seinen Fokus an diesem Wochenende aber wieder auf die Radical Cup Europe. Auch Brian Huang setzt seine internationale Saison fort. Der Pilot von RJ Motorsport bestreitet 2026 parallel Einsätze in Europa und Nordamerika und war zuletzt im Radical Cup UK in Oulton Park am Start.
Für Radical Sweden gehen erneut Peter Gustafson und Filip Svensson an den Start. Sie pilotieren den einzigen Radical SR10 im Feld. Das turboaufgeladene Fahrzeug sorgt im Vergleich zu den zahlreichen Radical SR3 regelmäßig für zusätzliche Abwechslung auf der Strecke. Die komplette Fahrerliste findet ihr hier.
Die Rückkehr der Radical Cup Europe hat sich in ihrer ersten Saison als voller Erfolg erwiesen. Sowohl Fahrer als auch Fans haben die Wiederbelebung der europäischen Meisterschaft sehr positiv aufgenommen. Bereits heute beginnt das Rennwochenende mit den Freien Trainings. Das Qualifying startet um 13:55 Uhr. Rennen 1 wird am Samstag um 09:00 Uhr gestartet, Rennen 2 folgt am Sonntag um 10:20 Uhr. Alle Sessions – mit Ausnahme des Trainings – gibt es live und mit deutschem Kommentar von Simon Fauser auf unserem YouTube-Kanal!
Foto: 24H Series
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