Mugello eröffnet die TCR Europe Saison 2026


Die TCR Europe startet an diesem Wochenende in die Saison 2026 – und das mit einer Premiere: Erstmals gastiert die Meisterschaft auf dem Mugello Circuit in Italien. Mit einem hochkarätigen Starterfeld von mindestens 24 Fahrzeugen steht eine der ausgeglichensten und spannendsten Saisons der vergangenen Jahre bevor.

 

Nach einer der stärksten Saisons der Seriengeschichte ist der Titelträger des Vorjahres, Jenson Brickley, nicht mehr dabei. Der Champion steigt in die Kumho FIA TCR World Tour auf – und macht damit den Kampf um den Titel für etablierte Fahrer und neue Talente gleichermaßen offen.

 

Als amtierender Fahrer- und Teamchampion steht Monlau Motorsport besonders im Fokus. Das Team tritt 2026 mit einem erweiterten Drei-Auto-Aufgebot an:
Marco Butti, der im Vorjahr nur knapp am Titel vorbeischrammte, verstärkt die Mannschaft. Hinzu kommt Viktor Andersson, der seine vierte Saison bestreitet und von seinem eigenen Team wechselt. Komplettiert wird das Line-up durch TCR-UK-Champion Adam Shepherd, der sein Debüt in der Serie gibt.

Auch ALM Motorsport, Teamchampion von 2024, setzt auf ein starkes Trio: Max Hart geht in seine zweite Saison, Ruben Volt startet in sein drittes volles Jahr im Team, während mit TCR-Spain Champion 2021 & 2025 Mike Halder ein erfahrener Rückkehrer verpflichtet wurde. Halder war bereits in der Premierensaison 2016 am Start.

 

Besonders stark ist die Marke Honda vertreten: RC2 Racing Team bringt drei Fahrzeuge für Felipe Fernández, Víctor Fernández und Rookie Victor Chan an den Start. Chan ist dabei der erste Fahrer aus China, der eine komplette Saison in der TCR Europe bestreitet. Zusätzlich unterstützt RC2 Racing Team das argentinische Team Squadra Martino, das mit einem Honda Civic Type R FL5 TCR für Tiago Pernía antritt. Der US-Amerikaner ist der Sohn des mehrfachen Tourenwagen-Champions Leonel Pernía.

Mit SP Compétition kehrt ein bekanntes Team zurück und setzt auf eine ungewöhnliche Fahrerpaarung: Motorboot-Pilot Tom Chiappe gibt sein Tourenwagen-Debüt, während Mikhail Simonov als zweifacher nationaler Champion Erfahrung mitbringt.

 

Neu in der Serie ist Herrero Racing, das einen CUPRA für Victor Weyrich einsetzt. Der Franzose feiert ebenso wie das Team seine Premiere in der TCR Europe. Auch BRC Racing Team ist wieder voll dabei und setzt zwei Hyundai für Alex Ley und Gabriele Covini ein, nachdem man 2025 nur ausgewählte Rennen bestritten hatte.

Das koreanische Team Solite Indigo Racing knüpft an die erfolgreiche Vorsaison an und vertraut erneut auf Junesung Park und Junui Park, die 2025 Siege einfuhren und Platz drei in der Teamwertung belegten. Vier Audi gehen 2026 an den Start – die Marke war im Vorjahr die erfolgreichste nach Rennsiegen.
AIKOA Racing setzt auf Giacomo Prandelli und Santiago Concepción, während PMA Motorsport mit Nicolas Taylor und dem erfahrenen Nicola Baldan antritt. Baldan ist zudem ein ehemaliger italienischer Meister.

 

Als Wildcard ergänzt Sandro Pelatti das Feld in Mugello, bevor er eine komplette Saison in der TCR Italy bestreiten wird. Auch JSB Compétition ist wieder dabei: Julien Briché, gemeinsam mit Ruben Volt Rekordhalter bei den Siegen im aktuellen Feld, tritt zusammen mit Nachwuchstalent Raphael Fournier an.

 

Insgesamt umfasst das Starterfeld 24 Fahrzeuge und liegt damit nur knapp unter dem Maximum. Kurzfristig musste Team Clairet Sport seine Teilnahme absagen, nachdem das Team im Vorjahr noch bis zum Schluss um beide Titel gekämpft hatte. Elf Fahrer sind zudem für die Nachwuchswertung „Youth Best Trophy“ qualifiziert, die für Piloten bis 22 Jahre ausgeschrieben ist. Die Mischung aus erfahrenen Routiniers und vielversprechenden Neulingen verspricht eine hochklassige Saison. Hier klicken für die Entry List!

 

Am Freitag stehen zwei freie Trainings auf dem Programm. Am Samstag folgt um 10:55 Uhr das Qualifying, bevor am Abend – im Anschluss an das Michelin 12H Rennen (Part 1) – das erste Rennen der Saison startet. Am Sonntag folgt Rennen 2 um 11:00 Uhr. Beide Rennen live mit deutschem Kommentar auf unserem YouTube-Kanal!

Foto: Porsche Sports Cup Suisse

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