Mit dem Auftakt der 4 Stunden von Dubai startete am Freitag das nächste Rennwochenende der Asian Le Mans Series – und bereits die beiden 90-minütigen Trainingssitzungen lieferten erste aussagekräftige Hinweise auf das Kräfteverhältnis. Bei konstant warmen Bedingungen und rund 25 Grad Celsius konnten die Teams wichtige Longruns und Qualifying-Simulationen absolvieren. Während FP1 noch ein enges Bild zeigte, wurden in der zweiten Session deutlich schnellere Zeiten erzielt.
Die erste Trainingssitzung am Vormittag ging an Nielsen Racing (#64). Alex Quinn setzte im Oreca-Gibson mit einer Zeit von 1:49.182 Minuten die Bestmarke und lag damit 0,228 Sekunden vor United Autosports (#5), für die Giorgio Roda Platz zwei belegte. Proton Competition (#88) komplettierte mit Lorenzo Fluxa und einer 1:49.537 die Top drei. Knapp dahinter folgten DKR Engineering (#3) und Crowdstrike Racing by APR (#4), während die zweifachen Sepang-Sieger Cetilar Racing mit Charles Milesi auf Rang sechs ein solides erstes Ausrufezeichen setzten.
In der LMP3-Kategorie präsentierte sich 23Events Racing (#23) erneut in starker Form. Matteo Quintarelli fuhr mit 1:57.399 Minuten die Bestzeit der Klasse und ließ den High Class Racing Ligier (#94) von Callum Voisin um mehr als eine halbe Sekunde hinter sich. Forestier Racing by VPS (#29) sowie Team Virage (#1) komplettierten die Spitzengruppe. Die Meisterschaftsführenden von CLX Racing kamen in FP1 noch nicht über Rang zehn hinaus.
Besonders eng ging es in der GT-Kategorie zu: Die Top vier lagen innerhalb von weniger als einer Zehntelsekunde. Manthey (#10) setzte sich an die Spitze, Klaus Bachler blieb mit 1:59.997 Minuten als einziger GT-Pilot unter der Zwei-Minuten-Marke. Getspeed (#9) folgte mit Fabian Schiller nur 0,010 Sekunden zurück, während Origine Motorsport (#87) und Kessel Racing (#74) die Top vier abrundeten. Ergebnisse von Training 1
In der zweiten und letzten Trainingssitzung des Tages wurden die Karten neu gemischt. ARC Bratislava (#44) setzte mit Yann Ehrlacher die Tagesbestzeit und unterbot mit 1:48.418 Minuten den FP1-Benchmark deutlich. Auch United Autosports (#5) mit Mikkel Jensen sowie RD Limited (#30) mit James Allen blieben unter der Bestzeit aus der ersten Session. Cetilar Racing bestätigte mit Rang vier und Antonio Fuoco die starke Form.
In der LMP3-Klasse war erneut 23Events Racing (#23) nicht zu schlagen. Matteo Quintarelli fuhr zwar langsamer als in FP1, setzte sich aber mit 1:58.467 Minuten knapp gegen CLX Motorsport (#17) durch, für die Paul Lanchere nur 0,019 Sekunden Rückstand hatte. Das Schwesterauto von 23Events sowie R-ace GP (#85) folgten auf den Plätzen drei und vier.
Die GT-Bestzeit in FP2 ging an den Ecurie Ecosse Blackthorn Aston Martin (#56). Giacomo Petrobelli fuhr eine 2:00.627, womit er sich knapp vor QMMF by Getspeed (#37) und dem Schwesterauto Getspeed (#9) behauptete. Kessel Racing (#74) mit Dennis Marschall komplettierte die Top vier und blieb erneut in Schlagdistanz zur Spitze. Ergebnisse von Training 2
Als Nächstes steht das Qualifying auf dem Programm. Die Zeitenjagd beginnt am Samstagmorgen um 06:40 Uhr mit der 15-minütigen Session der GT-Klasse, gefolgt von LMP3 und LMP2. Spätestens dann wird sich zeigen, welche Teams ihre starke Trainingsform auch im Kampf um die Startplätze bestätigen können.
Das Qualifying gibt es live auf unserem YouTube-Kanal – kommentiert von Niklas Funkhauser und Nico Postkämper.
Foto: Asian Le Mans Series
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