Unter anspruchsvollen Bedingungen ging am Samstagmorgen das Qualifying der 4 Stunden von Dubai über die Bühne. Staubige Streckenverhältnisse im Dubai Autodrome sorgten während der 15-minütigen Sessions für wechselnden Grip – dennoch setzten sich in allen drei Klassen klare Favoriten durch und sicherten sich die Pole Positions für beide Rennen.
LMP2:
In der LMP2-Kategorie setzte sich United Autosports (#5) früh an die Spitze. Giorgio Roda übernahm im Oreca-Gibson zunächst die Kontrolle und fuhr mit einer 1:48.283 Minuten die erste Richtmarke – rund zwei Zehntel schneller als Jens Reno Møller im High Class Racing (#49)-Oreca. George Kurtz brachte den Crowdstrike Racing by APR (#4) auf Rang drei.
Roda steigerte sich im weiteren Verlauf nochmals und markierte mit 1:47.996 Minuten die entscheidende Bestzeit, die bis zum Fallen der Zielflagge Bestand hatte. Zwar konnte Møller seine Zeit ebenfalls verbessern, blieb mit 1:48.531 jedoch mehr als eine halbe Sekunde zurück.
John Falb schob sich im weiteren Verlauf noch auf Rang drei vor, während Horst Felbermayr Jr. den vierten Startplatz sicherte. Meisterschaftsführer Roberto Lacorte hatte in der Anfangsphase mit Gripproblemen zu kämpfen, konnte sich aber mit zwei sauberen Runden noch auf Rang sieben für Rennen 1 einordnen.
LMP3:
Nach den beiden Pole Positions in Sepang setzte Paul Lanchere seine starke Serie auch in Dubai fort. Der Franzose holte für CLX Motorsport (#17) erneut die Doppel-Pole in der LMP3-Klasse – trotz schwieriger Anfangsphase mit Track-Limit-Vergehen und verloren gegangenen Runden.
Zunächst bestimmten Tim Whale im High Class Racing (#94)-Ligier und Romain Vozniak im Team Virage (#8) das Tempo. Whale setzte mit 1:57.080 Minuten nach zehn Minuten die Bestzeit, nur zwei Zehntel vor Vozniak.
In den finalen Minuten schlug Lanchere jedoch zu: Mit 1:56.438 Minuten sicherte er sich die Pole Position für Rennen 1 und legte anschließend weitere schnelle Runden nach, um auch für das Sonntagsrennen den besten Startplatz zu fixieren. Team Virage (#8) folgte auf Rang zwei, während High Class Racing (#49) und Inter Europol Competition (#13) die zweite Startreihe komplettierten.
GT:
In der GT-Kategorie gelang Getspeed eine eindrucksvolle Vorstellung. Die beiden Mercedes-AMG sicherten sich die erste Startreihe für beide Rennen. Abdulla Ali Al-Khelaifi brachte den QMMF by Getspeed (#37) auf die Doppel-Pole, gefolgt vom Schwesterauto Getspeed (#9) mit Steve Jans.
Zu Beginn wechselte die Führung mehrfach, ehe Jans mit 2:00.408 Minuten erstmals die Spitze übernahm. Meisterschaftsführer Dustin Scott Blattner setzte im Kessel Racing (#74)-Ferrari mit 2:00.183 ein Ausrufezeichen, wurde jedoch zurückgestuft, als Jans die erste Zeit unter zwei Minuten fuhr.
Al-Khelaifi musste zunächst wegen Track-Limits einen schnellen Versuch streichen lassen, setzte sich aber im finalen Umlauf mit 1:59.595 Minuten durch – 0,176 Sekunden vor dem Schwesterauto. Kessel Racing (#74) startet von Rang drei, während Origine Motorsport (#87) mit Bo Yuan die zweite Reihe komplettiert.
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Das erste Rennen der Saison startet heute um 10:40 Uhr. Die komplette 4 Hours of Dubai gibt es live mit deutschem Kommentar auf unserem YouTube-Kanal!
Foto: Asian Le Mans Series
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